Impressionen

Fettes Dankeschön unserem Fotografen André A. Niederberger alias Zero.

Medienmitteilung

Wenn die Erdanziehung plötzlich zum Nachteil wird

 

Adrian Gerber im Einzel und Kontur Architekten bei den Teams: So heissen die Sieger des 2. Abstiegerlis-Turniers. Der Event lockte gegen 1200 Besucher in die Pflasterstein-Arena auf den Stanser Dorfplatz. Die Organisatoren blicken auf einen gelungenen Anlass zurück.

 

Bei besten äusseren Bedingungen ging am Samstagnachmittag im Nidwaldner Hauptort die 2. Ausgabe des Abstiegerlis-Turniers über die Bühne. Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr liessen sich auch dieses Mal gegen 1200 Zuschauer den verrückten Event in der einfach eingerichteten Pflasterstein-Arena mitten auf dem Dorfplatz nicht entgehen. Schmunzeln und Staunen war angesagt ob den unterschiedlich ausgeprägten Balancekünsten der 24 Velofahrer und 14 Dreier-Teams. «Sonnenschein, gute Stimmung, freche Manöver und Gleichgewichtsoffenbarungen auf höchstem Niveau – es war perfekt», lautet das Fazit von OK-Präsident Sandro Blättler. Von den Teilnehmern seien ebenfalls positive Rückmeldungen eingetroffen. Der wohl einzigartige Wettkampf hierzulande lockte bei seiner Neuauflage auch Velofahrer aus anderen Landesteilen, etwa dem Bernbiet oder Toggenburg, an. In organisatorischer Hinsicht zeigt sich Sandro Blättler ebenfalls zufrieden: «Wir haben den ehrgeizigen Turnier-Zeitplan mit nur kurzen Pausen zwischen den total 37 Läufen praktisch einhalten können.»

 

Gewonnen hat das Turnier in einem hochstehenden Final Adrian Gerber. Der Bieler setzte sich hauchdünn gegen Lokalmatador Thomas Huber durch. Das Podest komplettiert Serge Furter aus Aarau. Titelverteidiger Ivan Zumbühl aus Stans blieb der undankbare Podestplatz. Bei den Teams hingegen konnte der Vorjahressieger erneut triumphieren: Kontur Architekten setze sich im finalen Lauf mit 5:12 Strafpunkten gegen Duschdor durch. Auch dieses Trio konnte wie der Einzelsieger einen originellen Pokal in die Höhe stemmen. Zusätzlich erhielten die Besten beider Kategorien einen Preis ausgehändigt. Spätestens bei der abendlichen Party mit dem Live-Konzert der Rockband Haïdrÿer im Rahmen des Stanser-Summer-Festivals stand aber nicht mehr der Rang, sondern das gemütliche Beisammensein im Vordergrund.

 

Beim Abstiegerlis duellierten sich jeweils während 3 ½ Minuten sechs Einzelfahrer oder zwei Dreier-Teams in einem Feld von rund 7 auf 7 Metern. Wer abstieg, die Begrenzungslinie überquerte, seinen Körper zu stark einsetzte oder passiv fuhr, erhielt Strafpunkte. Wer nach drei Vorrunden am wenigsten Strafpunkte auf dem Konto hatte, zog in die Finalrunden ein, wo schliesslich die Champions erkoren wurden.

 

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