Regelwerk

 

1. Ziel des Spiels 

 

Ziel ist es, das Absteigen des Gegners mit Hilfe geschickter Fahrmanöver und Balance zu erzwingen. Absteigen heisst, dass der Fuss oder beide Füsse den Boden berühren. Tritt dieser Fall ein, erhält der abgestiegene Fahrer einen Strafpunkt. Der abgestiegene Fahrer muss schnellst möglichst wieder aufs Velo zurückkehren und weiterfahren.

 

Die Fahrer müssen ihre Hände stets am Lenker und die Füsse auf den Pedalen halten. Nur in dieser Form ist der aus einem fairen Manöver hervorgehende Kontakt zwischen den Velos oder den Gegnern erlaubt.

 

Für alle Wettkämpfer gilt der Fairplay-Gedanke. Übertriebene Härte wie bewusstes Rammen von gegnerischen Velos oder aktive Körperbewegungen gegen andere Fahrer wird mit Strafpunkten geahndet. Wird ein Fahrer wiederholt durch unerlaubte Aktionen auffällig, behält sich das OK vor, den Teilnehmer vom Spielbetrieb auszuschliessen.

 

Teilnehmer, die während des Runs keine Abdrängungsmanöver gegen andere Fahrer lancieren, können mit Strafpunkten wegen passiver Fahrweise belegt werden.

 

Das Spielfeld ist mit einer Linie gekennzeichnet. Wer mit einem oder zwei Rädern klar ersichtlich über die Linie hinausfährt, erhält einen Strafpunkt. Der Fahrer muss schnellst möglichst wieder ins Spielfeld zurückkehren.

 

Der Timetable (Spielplan) mit den Duellen ist für alle Teilnehmer verbindlich. Tritt ein Fahrer oder ein Team zu spät oder gar nicht zu einem Run an, wird dies mit Strafpunkten geahndet. Kurzfristige Verzögerungen/Anpassungen des Timetables während des Anlasses vorbehalten.

 

Ist ein Velo nach einem Manöver beschädigt und nicht mehr fahrtauglich, kann es ausgetauscht werden. Das Kampfgericht entscheidet in solchen Fällen situativ.

 

 

2. Ausrüstung

 

Die Velos werden vom Organisator zur Verfügung gestellt. Dank den gleichen Velos gilt für alle die gleichen Voraussetzungen. Sie dürfen nur in ihrem ursprünglichen Zustand zum Einsatz kommen. Es darf lediglich die Sattelhöhe eingestellt werden. Das Tragen eines Schutzhelms, der selber mitgebracht wird, ist obligatorisch. Weiter erlaubt sind folgende Protektoren: Handgelenkschutz, Ellbogenschutz, Knieschutz.

 

3. Versicherung

 

Versicherung ist Sache der Teilnehmer.

Der Organisator lehnt bei Unfällen, allfälligen Verletzungen oder Materialschäden jegliche Haftung ab.

 

4. Kampfgericht

 

Sogenannte Judges (Spielrichter), die sich in der Pufferzone zwischen Spielfeld und Arena-Abgrenzung aufhalten, verteilen die Strafpunkte. Pro Run ist für jeden Fahrer ein Judge verantwortlich. Ein bis zwei Schiedsrichter, die vom OK gestellt werden, haben als Spielleiter die Aufsicht über den jeweiligen Run.

 

Das Schiedsgericht respektive das OK hat bei strittigen Situationen den Stichentscheid. Gerichtsstand ist der Austragungsort.

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